Neue AAMA-Prüfungen für hochwertige Beschichtungen auf faserverstärkten Duroplast-Profilen führen jetzt das temperaturgeregelte EMMAQUA® als Referenz an
Atlas Material Testing Technology LLC freut sich, eine neue Prüfoption ankündigen zu können, die das temperaturgeregelte EMMAQUA als Referenz anführt. Herstellern von faserverstärkten Duroplast-Profilen für Fenster, Türen und zugehörige Bauprodukte, die von der American Architectural Manufacturers Association (AAMA) zertifiziert werden möchten, stehen jetzt einige neue Leistungsanforderungen zur Verfügung.
In den Normen AAMA 624-07, Voluntary Specification, Performance Requirements and Test Procedures for High Performance Organic Coatings on Fiber Reinforced Thermoset Profiles und AAMA 625-07, Voluntary Specification, Performance Requirements and Test Procedures for Superior Performance Organic Coatings on Fiber Reinforced Thermoset Profiles wird jetzt die Verwendung von konzentriertem natürlichem Sonnenlicht mittels des Prüfgeräts EMMAQUA von Atlas spezifiziert. In den Normen wird ebenfalls die Regelung der Schwarztafeltemperatur gefordert. Atlas bietet die Kontrolle der Schwarztafeltemperatur für EMMA und EMMAQUA unter Verwendung eines patentierten Temperaturregelungssystems mit der Bezeichnung „Temperaturgeregeltes EMMAQUA“.
Mit EMMA- und EMMAQUA-Expositionen können Hersteller in Geräten für die beschleunigte Bewitterung im Freien ihre Duroplaste einer Exposition mit Strahlungsdosen unterziehen, die mit denen vergleichbar sind, die unter natürlichen Bedingungen im Freien auftreten, jedoch in einem Bruchteil der Zeit. In der Norm AAMA 624-07 werden TUVR-Expositionen mit 1450 MJ/m2 festgelegt, sowohl für natürliche Expositionen in Süd-Florida als auch für EMMAQUA. Diese Strahlungsdosis wird im Freien in ungefähr 5 Jahren erreicht. Unter Verwendung der Option „Exposition mit konzentriertem Sonnenlicht“ kann diese gleiche Dosis jedoch in ungefähr 1 Jahr und 3 Monaten erreicht werden. In der Norm AAMA 625-07 wird eine Exposition von 2900 MJ/m2 gefordert, die ungefähr 10 Jahren im Freien entspricht, jedoch nur zweieinhalb Jahren in einem EMMAQUA.
Einige temperaturempfindliche Materialien erfordern eine strenge Temperaturregelung, um die Probentemperatur während der Exposition zu minimieren, damit ein unrealistischer Zerfall vermieden wird, der bei natürlichen Expositionen nicht zu beobachten ist. Mit dem temperaturgeregelten EMMAQUA oder EMMA wird die Probentemperatur trotz Schwankungen in der Tagesumgebungstemperatur sowie der Intensität der Sonnenstrahlung im Wesentlichen konstant gehalten. Durch Festlegung des Temperaturregelungsmerkmals mit vorgegebenen Licht- und Sprühzyklen kann AAMA eine beschleunigte Prüfmethode anbieten, mit der natürliche Expositionen wirksam simuliert werden und Hersteller ihre Materialien in wesentlich kürzerer Zeit prüfen können.
Weitere Informationen über die neuen AAMA-Normen oder das temperaturgeregelte EMMAQUA erhalten Sie unter atlas.info@ametek.de.
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