Internationales Symposium zum Thema Farbechtheit

Deutsche Echtheitskommission (DEK) und Atlas Material Testing Technology GmbH (Atlas MTT) laden anlässlich des 75. Jubiläums der DEK zum Farbechtheits-Symposium ein.

Erding/Linsengericht-Altenhaßlau, Mai 2005. Unvorstellbar ein militärischer Tarnanzug, dessen Farben durch Sonne oder Regen verändert werden und den Soldaten „enttarnen“! Seit jedoch immer mehr Textilien aus Billiglohnländern importiert werden, ist es umso wichtiger, die Farbechtheit von Textilien mit der geeigneten Prüftechnik und den richtigen Verfahren zu überprüfen. Der verfärbte Inhalt unzähliger Waschmaschinenwäschen und das vorzeitige Ausbleichen technischer Textilien sind Zeichen mangelnder Qualität. Farbechtheitsprüfungen gewinnen deshalb international an Gewicht und stehen im Mittelpunkt des internationalen Symposiums „Farbechtheitstage“ vom 10. bis 12. Oktober in Erding bei München. Es wird ausgerichtet von der Deutschen Echtheitskommission (DEK) und der Firma Atlas Material Testing Technology GmbH (Atlas MTT), die vor 50 Jahren mit dem Xenotest 150 das erste Lichtechtheitsprüfgerät auf den Markt brachte. Aus Anlass dieses Jubiläums wird dieses Gerät bei dem Symposium, das gleichzeitig die 75. Jahrestagung der DEK ist, ausgestellt. Das Symposium ist praxisorientiert und richtet sich an Fachleute in der Textilindustrie aus aller Welt.
Referenten auf dem Symposium sind internationale Experten aus der Textilindustrie, dem Anlagen- und Apparatebau, aus Prüfinstituten und entsprechenden Forschungseinrichtungen. Sie behandeln die Themen Prüfung der Farbechtheit von Textilien, Farbechtheitsanforderungen und –normen, Farbechtheitsprüfgeräte und Prüftechnik sowie Reklamationsbearbeitung. Referate erörtern unter anderem Fragen der Qualitätsanforderungen des Handels, und natürlich alle Fragen der Echtheitsprüfung von Farbstoffen und Textilien bis hin zu Anforderungen des Militärs. Die Vorträge sind in Deutsch und Englisch und werden simultan übersetzt.
Seit Anfang der 50er Jahre bemühen sich Gerätehersteller in enger Zusammenarbeit mit der DEK, normengerechte Prüfgeräte zu entwickeln, welche den wachsenden Anforderungen der Gebrauchsechtheit Rechnung tragen. Ein sehr gutes Beispiel auf diesem Gebiet ist die Entwicklung des Gerätes Xenotest 150, das die damalige Original Hanau Quarzlampengesellschaft 1955 auf den Weltmarkt brachte. Dieses Unternehmen entwickelte eine Vielzahl von weiteren Echtheitsprüfgeräten, die heute von Atlas MTT weitergeführt werden. Atlas MTT ist 1995 aus der Xenotest GmbH, einem Tochterunternehmen der Heraeus Holding, hervorgegangen, als es von dem amerikanische Unternehmen Atlas Electric Devices Company erworben wurde, das heute unter dem Namen Atlas Material Testing Technology LLC firmiert.
Begleitend zum Symposium werden Produkte, Verfahrensneuheiten und Dienstleistungen zur Farbechtheitsprüfung in einer Ausstellung vorgestellt. Das Symposium findet statt vom 10. bis 12. Oktober im Wehrwissenschaftlichen Institut für Werk-, Explosiv- und Betriebsstoffe in Erding bei München, dem Sitz der Geschäftsführung der DEK. Weitere Informationen unter der Telefonnummer 08122/ 95 90 - 36 31 oder -3632 bzw. im Internet unter www.farbechtheit.info (Programm, Anmeldeformular) und Anmeldung bis 30. Juni per Fax unter der Nummer 08122/ 95 90 36 33.


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